GT on POPPER , Anbißstelle ?!?!?!

    GT on POPPER , Anbißstelle ?!?!?!

    Hallo an Alle auf der Suche nach dem Endgegner

    Hi

    Die meisten Popper haben bekanntlich zwei Anbissstellen. Eine im Heck und eine Mittschiffs. Da ich vornehmlich nur im Heck einen Haken anrigge, frage ich mich oft, ob ich damit nicht meine Fehlbissrate erhöhe. Oft bin ich dann am wanken, nach der optimalen Lösung. Was habt Ihr für Erfahrungen, bezgl. der bevorzugten Anbissstelle. Wer riggt wie ? und warum ?
    Ich würde mich über eine lebhafte Debatte freuen. :thumbsup:


    ppp GTCarsten
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    Hallo Carsten,

    - eine Heckanbisstelle mit einem Qualitätsdrilling i.d. R. Owner ST 66. Die Widerhaken des Drillings drücke ich seit der letzten Tour nun grundsätzlich an. Der Popper kommt mit einem Owner oder Varivas Split Ring direkt und ohne Wirbel an den Solidring des Vorfachs. Am Heck angle ich vor dem Drilling mit 2 Split Rings. So hast Du vor und hinter dem Lure jeweils zwei "Gelenke" und die Gefahr des Aushebelns durch die starken Kopfstöße der GT verringert sich enorm.

    Bei einem zweiten Haken erhöt sich aus meiner Sicht dagegen die Verletzungsgefahr für Fisch und Angler ganz enorm.

    Der zweite Haken im Mittelschiff des Poppers oder Stickbaits bringt hinsichtlich der Fehlbissrate keine signifikante Verbesserung. D.h. wenn ein großer GT Deinen Stick oder Popper wirklich will, dann holt er ihn sich und der Haken sitzt. Will der Fisch "nur spielen" dann kannst Du noch drei Haken an den Lure basteln, Du wirst ihn i.d.R. nicht richtig haken! - Meine Erfahrung!

    Beste Grüße

    Henrik
    Hallo Carsten,

    deine Frage ist vollkommen berechtigt!!

    Ich mache mir auch immer Gedanken wie und welche Haken ich montiere.

    In jedem Urlaub bin ich am testen und habe meist zwei Popper unterschiedlich montiert

    und wechsel immer mal wieder. Die besten Erfahrungen habe ich mit nur einem Drilling

    am Ende gemacht, Wiederhaken natürlich ab gepetzt. Vom Kopf her mag ich es lieber mit

    einem Einzelhaken am Ende und zwei Einzelhaken, gegeneinander, mittig. Diese Montage

    hat nur hier und da den Nachteil das sich der Einzelhaken beim Wurf in den anderen Haken

    verhängt. Außerdem halt die Montage mit nur einem Drilling am Ende noch den Vorteil das

    der Popper, weiter und stabiler in der Luft, fliegt. Ich habe auch festgestellt das es besser

    ist den Drilling mit einem Wirbel, ohne Link, mit je einem Sprengring zu montieren.

    Am Kopf des Poppers musste ich feststellen das es ein Muss ist den Popper mit einem

    Sprengring zu montieren, blos kein Wirbel mit link, den knacken die Jungs mit ihrem

    Kiefer, hatten wir jetzt zweimal auch bei meinem großen GT.



    Das sind halt meine Erfahrungen, kann nicht sagen ob es wirklich die beste Methode ist, aber mal

    sehen was sonst noch so an Vorschlägen kommt.



    Grüße

    Rolf
    Grüße und T.L.
    Rolf

    Maxima fishing line Deutschland
    maxima-line.de
    Hallo Hendrik Hallo Rolf

    Danke für die Antworten. Momentan bin ich auf dem gleichen Tripp. Ein Drilling im Heck. 4er oder 5er Owner, je nach Popperformat, an zwei Owner Splittringen. Nur verwende ich immer noch hochwertige Wirbel mit Einhänger am Kopf. Ich hatte noch keine praktischen negativen Erfahrungen, aber auch noch keinen 30+ im Ring. Ich werde wohl auch auf Slittring wechseln, und beim Köderwechsel die 30sec. mehr investieren. Sicher ist sicher. Wenn man einen Kapitalen durch aufgebissenen Einhänger veriert, ist dann das Meer der ;( groß. Muß nicht sein. Vieleicht hat ja noch Einer, eine ganz andere Idee. :thumbup:

    ppp GTCarsten
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    Hallo Carsten,
    lass die Einhaenger zu Hause, die werden aufgebissen. Also Vorfach, Wirbel und ein guter Splittring (dafuer gabs doch die endlose Zangendiskussion...!).
    Die richtigen Haken fuer den entsprechenden Platz zu finden ist schon schwieriger.
    Ich denke hinten sollte ein 5er Owner sitzen, der faengt einfach am besten , stabilisiert den Flug und hakt auch keine oder kaum Fische quer.
    Den richtigen Haken fuer den Bauch kenn ich leider auch noch nicht. Ein Drilling richtet wohl zu viel Schaden an und hakt quer, ein Einzelhaken duerfte dagegen offt verfehlt werden (keine Ahnung, ist das so?).

    tl Chr.

    Hecht911 wrote:

    Hallo Carsten,

    - eine Heckanbisstelle mit einem Qualitätsdrilling i.d. R. Owner ST 66. Die Widerhaken des Drillings drücke ich seit der letzten Tour nun grundsätzlich an. Der Popper kommt mit einem Owner oder Varivas Split Ring direkt und ohne Wirbel an den Solidring des Vorfachs. Am Heck angle ich vor dem Drilling mit 2 Split Rings. So hast Du vor und hinter dem Lure jeweils zwei "Gelenke" und die Gefahr des Aushebelns durch die starken Kopfstöße der GT verringert sich enorm.

    Bei einem zweiten Haken erhöt sich aus meiner Sicht dagegen die Verletzungsgefahr für Fisch und Angler ganz enorm.

    Der zweite Haken im Mittelschiff des Poppers oder Stickbaits bringt hinsichtlich der Fehlbissrate keine signifikante Verbesserung. D.h. wenn ein großer GT Deinen Stick oder Popper wirklich will, dann holt er ihn sich und der Haken sitzt. Will der Fisch "nur spielen" dann kannst Du noch drei Haken an den Lure basteln, Du wirst ihn i.d.R. nicht richtig haken! - Meine Erfahrung!

    Beste Grüße

    Henrik
    Der Henrik hat in allen Punkten Recht, ab und an wenn die Fische heikel sind
    knüpfe ich schon mal einen Popper direkt an die Vorfachschnur, wenn man die
    "Heilsbringer" kennt ist es kein Problem, da man nicht ständig die Popper
    wechseln muß.

    Gruß

    B.W.
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    Hendrik hat 100% recht.

    Nur eine einzige Ergänzung noch, wenn ich auf große Kaliber aus bin, gibt es bei mir keine Drillinge mehr.

    Auch wenn es kaum zu glauben ist, lässt man den Kindergarten ausser Acht, bringen Einzelhaken die meisten
    Tropy Fische in meine Arme zum Fotoshooting. Das Handling ist auch für die Fische und mich viel entspannter.

    Beste Grüße
    Reinhold

    Sturmimwasserglas?

    Hier wurde ja schon oft über´s optimale riggen von Poppern und Sticks diskutiert. Trotzdem finde ich es immer wieder spannend zu lesen, wie die meisten der "großen Nummern", immer weniger, mit mehr Erfolg einsetzen :sehrgut:

    Auch ich kleine Nummer habe meine ersten Versuche mit Montagen nach dem Vorbild von Nomad Fishing gemacht und auch Fische damit gefangen. Doch irgendwann war ich es leid, einen halben Kronleuchter aus Splitring, Tönnchen, Splitring, Einzelhaken am Heck und Splitring, Tönnchen, Splitring, zwei Einzelhhaken mit Kabelbinder fixiert, am Bauch, klimpernd, baumelnd, in Richtung Riffkante zu schmeißen.

    Nachdem ich im Süßwasser bei Wobblern super Ergebnisse ohne Bauchhaken gemacht hatte, konnte ich das gleiche im Salzwasser mit einem Einzelhaken am Heck umsetzen. Die Hakenstellung war piep!egal, wie Reinhold schon vor einiger Zeit hier geschrieben hat. Ein zweiter Splitring, sowie Assist Hooks vom Jiggen, um das Aushebeln zu reduzieren, brachten nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil, ich hatte mehr Fehlbisse als Aussteiger :thumbdown:

    Bei einem meiner Besuche beim "Godfather of Rigging" (auch Robert Rein genannt ;) ), wurden meine "Kronleuchter" radikal abgeschmückt. Der Haken so nah wie möglich, am Objekt der Begierde geriggt, ganz ohne Schnickschnack.



    Wenn ich mir die "Puros" aus dem "Michoacan" Thread von Frank ansehe, ist die Anbißstelle noch näher am Köder, der Hakenschenkel sogar im Stickbait. Die "Einheimer" auf Grenada fischen ausschließlich, sowie erfolgreich, mit besagten Puros und dem starren Einzelhaken am Heck.

    Also mein Tipp lieber Carsten: Komm wieder raus aus´m Eimer, weniger ist mehr, war alles nur ein Sturmimwasserglas :D

    Gruß

    Gerhard :hutab:
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    hi,
    wenn alle so auf die gt's angeln wuerden wie lucky diver hier beschrieben hat ware das ein sprung nach vorn.
    easy release fuer die dickkoepfe, mehr spass beim fight sowieso.
    die riggs von nomad gefallen mir nicht, verbieten jedem an board mit wiederhaken an drillingen zu fischen aber machen sich stark fuer den icepik, (gegeneinander geriggte einzelhaken) :thumbdown: .
    ex
    Moin

    Da haben wir noch zwei, die die eine Anbißstelle im Heck befürworten. Einzelhaken finde ich bewundernswert konsequent, ohne Wiederkaken umsomehr. Die Anbißstelle sehr nah an den Köder zu montieren, ist auch logisch. Ich hab schon mal den Drilling mit Splittring Wirbel Splittring verlängert, an die Bauchöse montiert, und im Heck mit einem Gummi fixiert. Auch den Schrumpfschlauch ist nachvollziehbar, noch mehr Laufstabilität, und weniger Gebimmel. Ich denke viele Arten zu riggen, können zum Erfolg führen, und wer fängt hat Recht. Ich möchte mal für 4 Wochen in eine Desternation, wo die GTs beißen wie die Plötzen beim Stippen. Danach hätte man seine eigenen Erfahrungen, und könnte testen. Ich musste bisher alle GTs hart erarbeiten, da hat es uns Petrus noch nie einfach gemacht. Da ist man natürlich bestrebt, auch jeden Biss zu verwerten, und weniger zu testen. Der grobe Plan steht, die Feinheiten muß ich noch entscheiden. :thumbup:

    Allen ein schönes Osterfest, der Carsten

    Es gibt noch eine Variante

    Einzelhaken am Schwanzteil: Klar, meiner Meinung nach Springring & Haken, oder Springring-Wirbel-Springring-Haken
    Die Methode Robert Rein ist zwar elegant, hat aber meiner Meinung nach eine "Schwachstelle": er biegt die Hakenöhre auf, fädelt den Haken ein und biegt dann das Öhr wieder zu. Guckst Du:


    Eine weitere Möglichkeit, den Bauchteil einer Lure mit einem Haken abzudecken bieten die Jigging Assist Haken. Wenn das Assist-Vorfach beim Werfen stört, kann der Haken mit einem Gummiband um den Bauch der Lure fixiert werden. Der Gummi reißt beim Anbiss
    TL
    Wolfgang

    Ps.: ich persönlich akzeptiere Roberts "Schwachstelle" und montiere so wie er
    Wolfgang Schmidt
    The-Tackle-Shop.com


    Entweder,Du weißt etwas, dann teile es mit,
    oder Du vertritts nur eine Meinung, dann halte den Mund.
    (Sokrates, griechischer Philosoph, 469 v. Chr.)