Der "Kleine Fragen" Thread

      Ja aber das sind ja keine technischen Probleme. Ich mein, was er beschreibt, das ist doch in allen Märkten üblich. Bei Autos z.B. Das macht sie ja deshalb nicht schlechter. Geld regiert nunmal die Welt und die Profitgier demnach eben auch...

      Ich hab übrigens für meine alte Saltiga noch problemlos mein Ersatzteil bekommen.
      Hier die Begründung:
      alanhawk.com/misc/mags.html
      Im Wesentlichen ist sie von der Liste verschwunden, weil die Magseal Wartung nur von Daiwa durchgeführt werden kann laut seiner Aussage. Und das problematisch ist wenn man keinen Daiwa Händler in der Nähe hat.
      Nicht wegen technischer Fehler...Rein von der Technik ist es nach wie vor eine des besten Rollen.
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      Soweit ich weiss hat er die nur von der seite genommen da teile nur noch über daiwa direkt gehen bei ersatzteilen etc. Probleme mit daiwa oder schlechte rollen eher nicht. Daiwa und shimano wie zb dogfigth saltiga oder stella immer noch die führenden und beste qualität.
      Na dann schreib ich auch mal was zu meinen Rollen Erfahrungen:

      Shimano: Ob SW Stella, Twinpower, Biomaster, Saragosa oder auch meine Tiagras, hatte bis dato mit keiner einzigen Shimano ein Problem, bis auf meine uralte Stella 4000F, aber da auch nur deshalb, weil die mal runter gefallen ist und dann darf auch mal was kaputt gehen...

      Accurate:
      Habe davon nur 2 Boss reels, wovon bei einer mal der Klicker defekt war.

      Daiwa:
      Catalina 6500H (2011): kein Problem bis jetzt
      Saltiga Expedition 8000H: Scheiß Rolle! Undichte Mag Sealed Lager, Überall Schlitze und Bohrungen an der Endkappe und der Kurbel um Gewicht einzusparen und im Endeffekt ist die Rolle nicht einmal leichter als die Catalina (auch nicht, wenn ich die Spule gegen rechne, denn die Catalina hat einen Moosgummiknauf statt Alu, der vermutlich für die Gewichtseinsparung verantwortlich ist). Und dann hat man im Gegensatz zur Catalina noch einen Pfennigartikel wie eine Gummidichtung eingespart, die den Wassereintritt hätte verhindern können. Bei Daiwa denkt man aber anders, besser Schlitze Einfräsen, damit eingedrungenes Wasser wieder raus kann :) Aber das übelste ist, dass die Lager und Washer dadurch, trotz regelmäßigen Abspülen mit Süßwasser nach jedem Angeltag und penibelster Wartung Rost ansetzen.
      Hatte die Rolle dann bei Daiwa Deutschland innerhalb der Garantie zur Wartung. Diese ist dann zurück gekommen und sah noch genauso verrostet aus wie vor der Wartung. Und dabei lag ein Schreiben von Daiwa, dass die Rolle angeblich komplett zerlegt, gereinigt, neu justiert, mit Daiwa Fett geschmiert und mit Daiwa Öl geölt wurde. Komischerweise befand sich aber auch noch das Calstar Fett hinter der Endkappe, welches ich dort provisorisch während eines Angeltrips drauf gemacht hatte, um weiterer Korrosion entgegen zu wirken. Frag mich nur, wie das dahin kommt, wenn doch die komplette Rolle gereinigt wurde und mit Daiwa Komponenten versehen wurde. Und warum denen dann nicht die rostigen Lager und Washer aufgefallen sind, bzw. diese nicht gleich mit getauscht wurden?
      Hab dann lange Diskussionen mit denen gehabt, bzw. auch mein Kollege, der Anwalt ist. Mittlerweile hat man mir eine Nachbesserung angeboten. Aber ich überlege noch ob ich die Rolle nicht besser zu jemanden in die Wartung gebe, der sich damit auskennt...

      Aber eins steht für mich jedenfalls fest, nach unzähligen Shimano Rollen (5 Stella's, 2 Twinpower, 1 Biomaster, 1 Saragosa, 4 Tiagra's, 6 TR-200 und diversen anderen Shimano Rollen) über Jahre keine Probleme und nach nur kurzer Zeit übelste Probleme mit der teuersten Stationärrolle, die ich je besessen habe, fallen die für mich zukünftig aus dem Rennen, zumal der Service und die Wartung auch hundsmiserabel sind und die Bremse der Shimano aus meiner Sicht auch noch einen Tacken besser ist, als doe der Expedition...

      Anbei noch ein paar Bilder (sind übrigens von mir, die Ihr beim Alanhawk auf der Seite des Makaira Reviews findet, damit keine Fragen bzgl. Bildrechte auftreten):

      Deckel der Catalina mit Gummidichtung:


      Deckel der Saltiga Expedition (keine Gummidichtung vorhanden):


      Expedition nach dem Angeltrip:


      Expedition nach der Wartung seitens Daiwa (wie man sieht, ist das Calstar Fett (welches ich provisorisch während des Trips angebracht hatte um die Korrosion zu minimieren) immer noch vorhanden und auch keine Washer oder Lager ausgetauscht worden):


      So hab ich das ganze dann auch noch zusätzlich gelöst, damit erst gar kein Wasser eindringen kann:
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      Also das ist schon hart, da geb ich dir Recht. Ich hab andere Erfahrungen mit meinen beiden Daiwas gemacht, muss allerdings auch sagen, dass es andere Modelle sind und ich auch den spanischen Service nutzen kann. Haben da einen Dealer, der da einen guten Draht hat. Meine spanische Community fischt übrigens auch ausnahmslos Daiwas. Ein Freund hat sich auch mal ne Expedition gekauft, die dann aber zügig zurückgegeben, weil ihm irgendwas nicht gefiel.

      Meine Shimano Biomaster 5000er ist auch nicht mehr ganz so flott unterwegs nach den Palomettas letztes Jahr. Aber na gut, anderes Preissegment und zufrieden bin ich trotzdem. Ist letztendlich eine Glaubensfrage, die aber wohl nicht unerheblich vom angebotenen Service nach dem Kauf abhängt.
      Ist vielleicht ein klein wenig OFF Topic, aber kam mir gerade beim Lesen in den Sinn.
      Ein sehr guter Freund von mir ist selbständiger Industriedesigner und für unterschiedliche Unternehmen tätig,
      hauptsächlich, aber nicht nur, für die Fahrradindustrie. Zur Herstellungskontrolle ist er mehrmals im Jahr
      in Asien. Er schwärmt geradezu branchenübergreifend von Shimano, besonders im Hinblick auf Firmenphilosophie, Entwicklung,
      Fertigungstiefe- und Qualität.

      Aprilia schrieb:

      Morgen, jemand nen heißen Tipp, wo es in Europa noch ocea jigger 4-,oder 5000 zu schießen gibt?



      Da kann ich nicht mit helfen. Aber schau dir mal die neuen 2017er Modelle an. Sind traumhaft schöne Rollen.
      Hatte eine ungefischte 1501PG zur Erstwartung und bin begeistert. Dann noch der Vorteil das die Wartung vereinfacht wurde.
      Die elendige Fummelei die Feder des Klickers beim Aufsetzen des Deckels in eine winzige Aussparung zu bugsieren wurde geändert.
      Feder und Pin wurden in das Main Gear verlagert. Jeder der nicht zwei linke Hände hat, kann die Rolle selbst warten.
      Anbei ein kleiner Review.

      Gruß
      Wolfgang
      Dateien
      Hätte eine 5000er wie neu ,nur 1 mal ne stunde gefischt. Multi ist nicht so für mich. liegt seitdem im schrank mit allem was dazu gehört. wenn du Interesse hast meld dich bei mir.
      Da sie nicht mehr produziert werden, wird es schwer noch eine neu zu bekommen.
      hatten wir zwar irgendwo im forum schon mal, leider finde ich es aber nicht:

      stimmt es, dass der Bent Butt bei Ruten eher für Fische sind, die in die Weite und nach unten flüchten?
      und dass man im Stand Up mehr Druck auf den Fisch ausüben kann, vorrausgesetzt man beherrscht die technik richtig?

      gibt es andere vor und/oder nachteile?

      Vielen Dank
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      Fische flüchten entweder nach unten, vertikal, oder in die Weite, sprich eher horizontal.
      Stimmt es also dass Bend Butt Ruten für Fische besser geeignet sind die vertikal, also in die Tiefe, flüchten?

      Wie flüchtet denn ein Tuna? Eher tief oder?

      Was für Unterschiede im Drill bringt ein Bend Butt? Würde mich auch interessieren.
      Der größte Vorteil ist eigentlich in der Endphase des Drills, wenn der Tuna seine Kreise dreht und unters Boot zieht (Thema High sticking). Und beim Driften,zum Ausrichten der Ruten. Oder auch High sticking, wenn kaum drift vorhanden oder ungünstige Strömung und der Köder quasi senkrecht in die Tiefe geht. Was dann beim Biss und entsprechender Bremseinstellung passiert, kann sich ja jeder selbst ausrechnen... es sei denn, die Rutenhalter sind so, dass die Rute in der Waage ist.
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      Glaubensfrage in erster Linie... ...bei korrekt eingestelltem Gurt ist am Rutenwinkel nicht viel um, von straight zum bent butt.

      Erst im Endkampf, wenn der Fisch, wie etwa Thune das gerne tun, tief kämpft, hat man einen vermeindlichen Vorteil, wie Axel schreibt. Bei einem der Rute angepassten Gurt und entsprechender Technik empfinde ich persönlich keine Unterschiede. Ist auch allgemein ein kontroverses Thema in der Stand Up Welt und es gibt Verfechter beider Varianten.
      Bent Butts haben beim ausrichten der Ruten den Vorteil eines flacheren Rutenwinkels gegenüber straight butts, sofern das Boot keine entsprechenden Rutenhalten aufweist, nicht nur beim Driften, auch beim Trollen und anderen Techniken oft vorteilhaft. Das 'high sticking' der Rute wird einem auch erschwert, wenn man mit bent butt im Geschirr eingeschnallt ist... aber das kann als Argument kaum gelten, da man ohnehin niemals nie und nimmer high stickt (und wenn es in Ausnahmesituationen doch passieren muss, dann nur bewusst und mit dem nötigen Feingefühl).
      Allgemeine Handhabung und Lagerung ist mit dem Bent Butt eher von Nachteil.


      Gruß,
      Michael

      'fishing is life, the rest just details...'


      ============================================
      Ex TakoradiBoyz- IGFA Weight Station, Ghana WA

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Ital“ ()

      Bent butt oder nicht:
      Grosste unterschied ist hebelwirkung. Die ist bij tiefgehende fische (meist tuna) viel besser mit ein bent butt im vergleich mit straight butt.

      Ausserdem ist ein bent butt oft ein paar inches länger und wird deswegen oft tiefer (mehr nach den knieen) getragen duch die kampfplatte.

      Ob man das in der praxis denn auch richtig spurt ist schon was anderes.

      Ich kann es ja mal ausrechnen. (hab bei eine rute straight und bent zu verfugung fur masse)
      Ruhe Jetzt!.

      :D
      Ich hab mal meine bent butt und straight butt aus der Keller gebuddelt. Messen wenn mann das alles festhalten muss ist gar nicht so einfach. Neme mal an das der abstand vom angreifpunkt der krafte auf dem gurtel bis wo der kruezschlitz von der rute in der kamplatte geht etwa 40 cm ist beim bent butt und etwa 25-30 cm beim straight but.
      Annahmen:
      g=10 (und nicht 9,80665 oder was denn auch)
      Rute horizontal
      Schnur vertical (senkrecht nach unten sowie es sich das manchmal im tuna drill ergibt)
      Von eine 1,65m rute bleibt wegen biegung etwa 1,3 meter effectiv ubrich
      Drag is 15kg (aber nimmt was man will)

      Duck auf die platte=gleich zugkraft an der kampfgurt
      Bent butt : 49kg
      Straight butt : 65kg (30 cm vom pin der kamplatte bis angreifpunkt der kampfgurt)
      Wenn nur 25 cm da sind wird es 78 kg und wenn nur 20 cm da sind wird es 97,5 kg

      Solange der winkel des Körpers zu der rute nicht ändert (rute hoch und Körper nach hinten lehnen) bleibt die situation etwa gleich

      Fazit:
      - bent butt mach schon sinn, bestimmt wenn es mit hoherem drag gefisched werden soll
      - je tiefer das angreif punkt von der kampfplatte desto grosseren hebelwirkung hat mann
      - Shulterharnnes gibt zwar grosseren hebel aber sehr viel kraft auf der rucken. Die kann die hufte viel besser ab, auch wenn der kraft grosser ist.

      Mädels von 50kg können sich stundenlang auf mein schoss setzen (und die von 65 kg auch) aber die von 100kg aus mehreren grunden nicht :D
      Ruhe Jetzt!.

      :D
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      Neu

      Sowas:





      Eigentlich muss mann die kräfte noch auseinanderziehen aber macht fur das verhalten kein unterschied.

      Dies heisst aber keineswegs das eine straight butt nicht unter umstanden ein bessere wahl sein kann. Vor allem wenn der fisch an der oberflache kampft und mann die rute eh hoch fished ist der unterschied gering oder nicht da.

      Auch fisched jeder anders und abhangig vom stiel kann es sogar besser sein um ein straight butt zu fischen. Dennis Braid (von Braid products, harnesses und belts) fished lieber straight butts. Andere machen es wieder lieber anders

      In meine XL black magic platte hab ich auch die bent butt adapter fur die bentt butt, brauch ich aber nie. Ich nehme immer den hinteren pin on straight oder bent. Das gibt mit mehr controle und mehr hebelwirkung

      Edit: die kurze bent butt auf dem bild ist etwa 1 bis 1,5 inch langer wie standard kurze bent butt damit er in fast alle rutenhalter passt
      Ruhe Jetzt!.

      :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „reinaard van der vossen“ ()