FG/PR/Twistet Leader

    Zum Thema:
    Ich bin ein großer Fan des FG Knot, der hat schon viele Würfe und Drills beste Dienste geleistet.
    Ich fische meistens ein Leader von Momoi - ist ziemlich weich, da beißt sich der Knoten gut rein und außerdem werden die Stickbaits nicht so stark im Lauf behindert wie es vielleicht bei "drahtigem" Leader der Fall ist.
    Ich achte bei der Vorfachlänge darauf, dass der Knoten nicht durch die Ringe muss, das könnte den Knoten auf Dauer schon schwächen, so meine Befürchtung. Zumindest beim Poppern, beim Jiggen ist das Vorfach gut 5m lang, da geht der Knoten natürlich durch de Ringe.
    In regelmäßigen Abständen nehme ich die Leaderverbindung unter Augenschein und prüfe ob der Knoten noch gut aussieht - nur zur Sicherheit.
    Falls das Vorfach wieder erwarten nen ganzen Tag ohne Tausch überleben sollte, binde ich den Knoten für den nächsten Angeltag neu.

    Auf diese Weise fühle ich mich ganz wohl mit dem FG Knoten.

    TL
    Benjamin
    Den FG nicht durch die Ringe,und dann jeden Tag erneuern,damit bist Du auf der sicheren Seite-dazu bin ich leider zu faul.Außerdem hab ich das Vorfach gern etwas länger.
    Informationen unser Partner
    .. ich nehme nur PR .. den richtig gemacht kann eigentlich nix aufgehen .. habe ja auch selber schon einiges an 100kg+ Fischen an der 250er Jigge drillen dürfen ... noch nie `n Problem gehabt .. nutze den hier oben in Norge auch schon Jahre .. selbst auf der Pollackfitschel mit `nur`35 lbs Leader .. kann eigentlich auch nicht .. beim Wickeln entsteht ja `ne Art Drall, der sich unter Zug ja dann als "Gegenspannung" aufbaut ..

    .. bei Thomas war echt komisch .. PR war noch komplett , nur das FC raus .. obwohl das "Ende" mittels Flamme wohl aufgepilzt war .. ggf. is das FC im PR gebrochen und somit die "Gegenspannung" weg und beide Enden raus gerutscht?! ..
    ....daran habe ich auch schon gedacht....nur schien mir das unwahrscheinlich das ein Leader im Knoten bricht....
    Irgentwie komisch.....zumal mir das beim PR noch nie passiert ist, ich damit noch nie etwas hatte.....
    Informationen unser Partner
    Moin
    Da kann man nur wild spekulieren....rausgerutscht....dünnes hartes FC.....Man kann das FC leicht anrauhen und den Knoten länger binden....beide Maßnahmen erhöhen die Reibung......Bei den dynamischen Belastungen beim 200m run, wird der knubbel allein nicht helfen.
    Moin Carsten,

    die Anleitungen mal vom alten Board Layout kopiert.
    Schlage vor solche Beiträge wieder in einen eigenen Thread zu sammeln.

    Gruß
    Wolli
    Dateien

    FG all the way...

    ...bei Braid zu Mono Windon Leadern!

    Hab als ich vor 3 Wochen in Ghana ankam einen FG an meine Hauptspinnrute geknotet, die fast täglich zumindest 2 Stunden im Einsatz ist --der Knoten des langen Leaders wird durch alle Ringe geschossen-- und weil ich es mal wissen wollte den Knoten nicht erneuert. Bislang keine Ermüdungserscheinungen... will einfach nicht abreißen :huh:

    Wie schon von Anderen geschildert, greift die Verbindung bei einem weichen Leadermaterial am Besten. Sorgfältig gebunden kommt man aber auch mit einer harten Mono gut klar... im Zweifelsfall am Ende der Mono, mittels heißem Feuerzeug, einen kleinen Knubbel machen!


    @BenjaminB.
    Wenn der Knoten nicht durch die Ringe muss, könntest du es mal, wie ich es an der Verbindung zum Backing meinen Trolling Multis mache, versuchen. Subjektiv habe ich mehr Vertrauen in eine gut gebundene Bimini- Albright Verbindung als in den FG. Nach ein wenig rumspielen mache ich es so:
    Ein 40+ Twist 'Double Bimini' an einen Improved Albright - Bombenverbindun :thumbup:

    Wenn dein Knoten nicht durch die Ringe muss, könnte auch ein Einhänger oder Solid+Split direkt ans Braid geknotet werden... so wäre der Leader auch ohne Gefummel getauscht...



    M

    'fishing is life, the rest just details...'


    ============================================
    Ex TakoradiBoyz- IGFA Weight Station, Ghana WA

    Informationen unser Partner

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ital“ ()

    Im Camp wenn ich in Ruhe ohne Schaukelei sauber binden und vorbereiten kann, den PR-Knot, WOL oder andere Spleissungen.
    Der PR-Knot hält meiner Meinung nach nicht besser als ein FG, aber bei intensiver Nutzung durch die Ringe hält der PR länger.

    Wenn es pressiert, schaukelt und trotzdem ohne Bindetoool zuverlässig funktionieren soll, finde ich den FG-Knot laut IGFA-Bindeanleitung genial. Beim intensiven Poppern mit langen Monovorfächern würde ich WOL oder PR wenn möglich aber auch bevorzugen.


    Wir machen solche Verbindungen eigentlich immer mit einem Bobbin.Oder aber Wind on hier z.b das von Basil meiner Meinung nach sehr gut.Seaguar Premier 0,78mm 80 lbs 12 feet .
    Aktuell in Dalnd bei Wolfgang Tackle Shop erhältlich. Sorry für die Bild Quali war ein schnelles Handy Foto :) Habs nicht so mit Fotogedöne -)
    Bilder
    • 20160311_171304.jpg

      1,71 MB, 3.264×1.836, 126 mal angesehen
    kenne den Kleber nicht, wenn man seinen Knoten nicht traut, dann nur elastisch trocknenden nehmen und salzwasserfest muss er auch sein.
    Am wichtigsten sind Knoten so lange zu üben bis das Binden im '"Schlaf" klappt und ruckartige Zugtests mit einer Waage sollten auch gemacht werden.
    Der Lineglue wird für monofile Schnüre beworben - zusammen mit einer frickligen Stützhülse, welche nicht vernünftig durch die Ringe flutschen kann. Wer's braucht... ich halte Lineglue für unsere Zwecke als uninteressant.

    Hab die Youtube-Filme von Lineglue kurz angeschaut, da ist nix von Geflechten zu sehen. Die wissen wohl auch genau warum, denn die Fasern von Geflechten sind aus dem Grundstoff PE gezogen. PE lässt sich leider miserabel kleben.

    Von Toro Tamer gibt es einen Sekundenkleber mit sehr wenig Oberflächenspannung, so dass er zwischen die Fasern eindringen kann und nach kurzer Aushärtung eine zusätzliche Sicherung bringt. Bei Pecheur gibt es einen UV-Kleber um Knoten mit einer leichten Schutzschicht zu überziehen, wird gerne von Fliegenfischern verwendet. Beide können gute Knoten zusätzlich etwas sichern, aber mehr leider kaum. :rolleyes:

    Im Grunde bin ich der gleichen Meinung wie Wolle: Üben bis man die gewünschten Knoten im Schlaf sauber binden kann. Dies ist der beste, schnellste und nicht zuletzt billigste Weg. :thumbsup:

    Gruss Fredi
    Informationen unser Partner

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Bodenseefischer“ ()

    Moin
    Ich denke beim Poppern, ist der FG mit einem weichen Mono zB Fisherman, sehr sicher zu binden. Auch ohne Kleber etc.
    Der entscheidende Punkt ist hier ein dünnes FC zum Jiggen. Hartes dünnes Material. Der Vorteil ist, kein Werfen ist notwendig. Aber das Vorfach ist deutlich länger als beim Poppern und muss zumindest schadensfrei für Knoten und Ringeinlagen durch.
    TL, der Carsten
    <p>Danke f&uuml;r die Kleberinfo/tips. Es wird wohl so sein, da gibt es noch nichts geniales auf dem Markt. Der Verweis auf flei&szlig;iges &Uuml;ben beim binden von Knoten hilft aber denen nicht, die zwei linke H&auml;nde haben, oder denen, deren Knoten wie oben beschrieben trotzdem manchmal aufgehen (meist ja wenn der gr&ouml;&szlig;te Fisch des Urlaubs dran h&auml;ngt <img alt="frown" src="http://www.big-game-board.net/wcf/js/3rdParty/ckeditor/plugins/smiley/images/confused_smile.png" style="height:23px; width:23px" title="frown" />).</p>
    Ich habe einen geilen Kleber gefunden,der auch für PE Schnüre geeignet ist.Allerdings hat der eine Aushärtungszeit von 24 Stunden-also mehr zum Bauen daheim als für den schnellen Knoten auf dem Boot geeignet.Der kleber ist ausgehärtet nicht glashart sondern flexibel.Ursprünglich vorgesehen und vertrieben für die Reperatur von Wathosen,Zelten ,Tauchanzügen...Der Name ist Aquasure bzw Stormsure.Ich (und andere)klebe damit Mono btw FC in Hohlgeflochtene um Wind on leader herzustellen.
    Informationen unser Partner
    Es gibt einen alten Seefahrerspruch „ ein Spleiß hält nur gut wie er mit dem Fuß gerollt“.

    Nun haben wir nicht dicke Tampen zu spleißen wie auf einen Seeschiff, so das man das gleiche Ergebnis erziehlt wenn die Verbindung
    Braid/Mono (so tief wie eingespleißt ist) kräftig zwischen den Händen gerollt wird.

    Durch das „Rollen“ werden die Fasern des Braid verdichtet und das eingeschleißte Mono wird bei Zug besser festgehalten. Dann nur noch das Ende gegen Aufrubbeln abbinden und die Verbindung ist fertig. Ich nehme dafür kein Rigging Floss, sondern dünnes Braid welches sich sehr stramm umwickeln läßt.

    Durch die unterschiedlich glatten Beschichtungen des Hollow Braid sollte durch Tests ermittelt werden wie tief das Mono eingespleißt werden muss damit auch starke Zugkräfte sicher gehalten werden. Ich gehe nicht unter 1 Meter.

    Ein anderer Schwachpunkt kann das Anschmelzen des Mono zu einem Tropfen beinhalten.
    Durch unterschiedliche Mischungen des Kunststoffs kann das Mono durch die Hitze beim Anschmelzen hinter dem Schmelztropfen spröde werden und unter Zug abreißen. Schon Mono gehabt das sich der Tropfen nach dem Erkalten ohne großen Kraftaufwand abreißen ließ.
    Das am eigenen Mono austesten und ggfls. ein anderes Mono verwenden.

    Auch schon gesehen das der noch weiche Tropfen mit dem Feuerzeug platt gedrückt wird. Das ist gut gemeint um die Stoppfläche zu vergrößern, aber es können sich dadurch scharfe Stellen bilden welche das Braid beschädigen. Schon durch ein paar durchtrennte
    Fasern wird die Tragkraft des Braid stark reduziert.

    Wenn alles richtig gemacht wurde, kann man sich den Kleber ersparen. Die haben meist noch den Nachteil das das Zeugs nach kurzer Zeit eintrocknet wenn es nicht im Kühlschrank aufbewahrt wird oder sich die Verschlußkappe nicht mehr abschrauben läßt....
    Gegen Festkleben der Verschlußkappe hilft die Tubenspitze mit einem fettigen Lappen düüüüüüüünnnn einzufetten. Bei einem zweimonatigen Test mit einem Sekundenkleber hat das bestens funktioniert und die Kappe läßt sich ohne Zange abschrauben.


    Ich verwende für das Spleissen meine selbst gebaute Spannvorrichtung, welche ich auch zum Binden meiner PR Knoten oder für andere Bindezwecke verwende. Der Vorteil ist, dass man frei mit beiden Händen an der vorgespannten Mono arbeiten kann.

    Durch das Vorspannen verjüngt sich die um ca. 5-10 % (Je nach Material). Wenn man die Spannung am Ende wieder löst, erzeugt die zurückspringende Mono einen zusätzlichen Druck auf die Bindung - da rutsch nichts mehr durch! (Kleber überflüssig)

    Aber macht euch selber ein Bild... so arbeite ich damit: Spleissanleitung mit Spanngerät.pdf :thumbsup:

    Hier die Bauanleitung für mein Spanngerät:
    - Bauanleitung Spanner für Fredi‘s Leaderknoten-2.pdf
    - Knotenspanner 3D-Ansicht.pdf
    Bilder
    • Spleissen Schritt 4.3.jpg

      243,17 kB, 1.906×1.072, 103 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Bodenseefischer“ ()

    Danke an Alle für die ganzen Infos zwecks dem Kleber !!!
    Und dir Bodenseefischer für die Super Anleitung ...
    Kann man das gleiche auch so machen wenn man Braid (Geflochtene) mit der Hollow verbinden will???
    Wollte ein Stück Hollow nehmen und mein Backing mit dem Topshot zu verbinden oder ist da besser einen Knoten zu nehmen ???
    Informationen unser Partner

    Zoran schrieb:


    Kann man das gleiche auch so machen wenn man Braid (Geflochtene) mit der Hollow verbinden will???
    Wollte ein Stück Hollow nehmen und mein Backing mit dem Topshot zu verbinden oder ist da besser einen Knoten zu nehmen ???


    Eine Solid als Hauptgeflecht und am Ende ein Stück Hollow (2-3m) für die Mono angespleisst gefällt mir auch besser, als die ganze Spule mit Hollow gefüllt. Eine Hollow ohne Inhalt ist eben platt wie ein leerer Feuerwehschlauch.

    Allerdings ist es heikel an ein bestehendes Solidgeflecht ein Stück Hollow anzuspleissen, wo man wiederum eine Mono einspleissen kann. Eine Solid rutscht leichter aus der Hollow raus, als eine Mono. Ich habe das Ende der Hollow auf der Solid-Seite darum zuätzlich vernäht, verklebt und dann meine gewohnte Abschlusswicklung darüber gebunden. Geht also, verzeiht aber nicht den kleinsten Fehler beim Binden.

    Exakt diese Methode habe ich schon in Norwegen währen 2 Trips angewendet und es hat dort einwandfrei funktioniert. Die Belastungen in Norwegen sind aber auch nicht so extrem wie (Z.B. beim Poppern) im Warmen.

    Ob sich der Aufwand im Warmen lohnt? Denke höchstens dann, wenn die Razor-Gang nicht ständig alles durchzappt und ständig nach neuen und deutlich schnelleren Knoten verlangt...