Sebile Wobbler ?!?

    Sebile Wobbler ?!?

    Hallo Gemeinde,
    zunächst mal allen ein gesundes und prosperierendes neues Jahr.
    Ich war in der glücklichen Lage kurz vor'm Jahreswechsel noch mal fischen zu gehen, mit mittelmäßigem Erfolg. Es stellte sich heraus, das die etwas feisteren Jungs bei etwa 20-25m Tiefe hingen wo ich leider mangels Downriggern beim Schleppen nicht hinkomme. Jiggen geht auch nicht, da sind die von den Ölfirmen etwas ungnädig. So schleppe ich dann neben einem Surface Spread auch gerne ein oder zwei Tiefläufer, aber mehr als 10-12m geht halt nicht ( Yo-Zuri und Mann's 30+ ). Hat jemand hier im Forum schon mal Erfahrung mit den Sebile-Wobblern gemacht ? Laut Hersteller sollen die 20-30m tief laufen !?
    Vielen Dank für jegliche Hilfe

    Alsdann und tight lines
    der rastaman
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    Welche sebile denn?

    Hört sich an als quatch. Die meisten wobbler mit grosse tauchschauffel shaffen es nicht bis die vorgesehene tiefe. Vieleicht an eine 0.01 mm schnur 400 m raus.

    Weshalb nicht eine planer mit zusatzblei (sowie sea striker) oder ein Z-wing artige. Ist auch einigermassen unbequem aber damit komt man schon ein stuck tiefer. Ansonsten wird es ein wire line wenn man keine downrigger mochte
    Ruhe Jetzt!.

    :D
    Jawoll Reinaard,
    die Wobbler hab' ich normal immer an einer 50lbs mono-wireline, da taucht der Mann's 30+ tatsächlich auf 10m tiefe ( ist dann etwa 70-80m hinter'm Boot ), deshalb wollte ich ja auch mal hören, ob den Sebile 190 LL oder den 240 LL tatsächlich schon mal jemand geschleppt hat. Z-wing oder Planer ist mir etwas zu viel Gerödel, mag's halt so einfach wie möglich.

    Alsdann
    der rastaman
    würde mich auch mal interessieren kann ich mir aber kaum vorstellen ich habe bisher keinen Wobbler gefunden der über 10-12 meter geht ohne zusatz tools oder Downrigger.... es sein denn bei 200 meter abgelassener schur ggfs....

    aber schau mal hier sowas nutzen wir bei uns auf dem boot ................ tackle24.de/index.php?a=103

    ober halt schleppbleie 2 stück dann in unterschiedlichen abständen siehe bild bekommst du im tackle shop bei wolfgang....
    the-tackle-shop.com/suche?cont…=blei&submit_search=Suche

    gruß
    patrick
    Bilder
    • hart-schlepp-blei-mit-einhange-clips.jpg

      2,1 kB, 124×124, 722 mal angesehen
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    Ja Danke,
    für die guten Ratschläge. Das mit dem Trolling-Sinker ( inline 24 oder 32oz ) habe ich immer in Jamaica auf Wahoo gemacht, wäre aber zuviel Gewicht um auf die Tiefe zu kommen. Planer ist mir eben zuviel zusätzliches Tackle an der Leine, ich hätt' halt gern das Business-End schnörkellos verbunden. Möglicherweise werde ich um den Selbstversuch nicht herumkommen... Gibt's vielleicht irgendwelche genialen Farbideen in der Tiefe. Die Ansage war bisher Rot-Weiß und Grün-Gelb..... ?!?

    Vielen Dank und tight lines
    der rastaman
    das mit dem Sea Striker machen wir mit 2 Ruten sprich an einer ist der Planer die andere führt in unserem Fall den lebend köder oder ggfs Plastik gedöne ;.) ...
    Ich hab da auch irgendwo noch ne Zeichung von und Meter Angaben...da wir überwiegend die Wassersäulen 15-35 Meter benötigen für Amberjack haben wir uns ne Liste gemacht...
    ich suche sie mal und geb sie Dir..Aus dem Kopf weiss ich das bei 50 meter abgelasserner Schur Planer,wir auf rund 18-20 Meter kamen mit dem lebend Köder.
    Ob dein Wobbler dann nochmal zusätzlich tiefer geht aufgrund der Schaufel weiss ich nicht hab da noch nie Wobbler für genutzt.Wir haben das nach und nach im Selbsttest gemacht..Sprich mein Mate musste rein und tauchen.
    Um zu sehen wie tief und wie läuft alles bis zu welcher Geschwindigkeit...Bei Hornhecht als Köder 50 Meter abgelassener Schur 3 Knoten bist du auf 18-20 meter und der Hornhecht schwimmt
    perfekt mit dem Planer.Der Vorteil mit den 2 Ruten du hast dann bei einem Biss nichts mehr mit dem zusätzlichen Planer zu tun wir machen das mit gummis da reicht auch schon ein 3-4 Kilo Dentex um die 2te Rute frei zu haben.Otimale Lösung ist natürlich ein Release Clip.In Kroatien wird gespart :rolleyes: da reicht ein Gummi .....
    Ich suche mal die Zeichung und Liste die Tage...
    Gefischt wie vom Hersteller empfohlen, damit meine ich mit der vom Hersteller getesteten & empfohlenen Schnurklasse (natürlich wird da die Untergrenze an Schnurklasse hergenommen die irgend möglich ist) & richtiger Entfernung zum Boot (zu weit raus lassen wirkt sich genau so negativ auf die Tauchtiefe aus wie zu wenig weit), schafft sowohl der X-Rap Magnum als auch der Manns Streatch+ die angegebene Tauchtiefe!

    Die Manns laufen tief und gut, der 30+ft Deep- Diver schafft die angegebene Tiefe tatsächlich mit 30lb Mono Leine - knapp 9m - bei 50lb Mono kommt er nicht so tief. Die Manns 40+ und 50+ kommen nicht ganz auf 20m runter aber ohne Downrigger sind die Köder so ziemlich das erreichbare Limit - das sind immerhin stolze 15m Tauchtiefe!

    ...die machen aber richtig Druck an der Rute und sollten am 50lb- 80lbs Geschirr, gefischt werden :!:

    ...also doch nichts mit Maximaltiefe.



    tight lines
    Michael

    'fishing is life, the rest just details...'


    ============================================
    Ex TakoradiBoyz- IGFA Weight Station, Ghana WA

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    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Ital“ ()

    Ja, meisens hatt ich zu dicke vorfacher/leader. Ein mann's 30+ an eine 30 lb leine ist auch ein bischen komisch in die meiste falle. Du lure ist schon recht gross. Hangt naturlich von die umstande und das revier ab.

    Bis jetzt hab ich noch keine planer an ein separate leine aber hatte die absicht das mall zu probieren. einfach die planer mit 80 lb (oder so) dyneema an der cleat/klampe und dan die koder mit ne gummiband an ein dusch gardinen ring oder ähnliches runter lassen. Wenn etwas beisst ist die leine frei aber man hat dan noch immer die planer unten und mit guten drills muss er dan auch hochgeholt werden.

    Das mit die wire line kann ich ja auch mall probieren. Die American fishing wire soft stainless steel ist ja nicht so teuer

    Ich habe gelesen die Sebile Koolie minnow sun and salt LL 240 soll ja tatsachlich das neue tiefenkanone sein mit , laut hersteller, 80 ft tiefe ohne weitere hilfsmittel. Bin da aber mal gespannt ob das auch in der praxis stimmen wurde.
    Ruhe Jetzt!.

    :D
    In Ordnung Gentlemen,
    nochmals vielen Dank für die Infos. Es sieht so aus, das ich mich jetzt zum Selbstversuch entschlossen habe. Es wrden zwei Koolie Minnows 240LL in Rot-Weiß und Mahi-Farben angeschafft ( Gott sei dank gibt's ja Modellbaufarben ) und dann woll'n wir doch mal sehen, wie's so läuft.
    Outfit ist eine 50-80lbs bent-butt wireline combo mit 50lbs wire-line und Nr. 12 AFW leader ( Haiverseuchtes Gewässer, habe meine letzten beiden Mann's so verloren ). Werde gegebenenfalls dann auch mal mit einem Erfahrungsbericht aufwarten.

    Alsdann und tight lines
    der rastaman

    P.S. Habe gestern mit meinem Skipper auf Jamaica telefoniert, da scheint gerade ei Marlin-run im Gange... die fahren jeden Tag raus und fangen ! NEID !!!! :cursing:
    habe mir den auch mal bestellt interssiert mich ja schon kam heute an ich hatte jedoch vorher nicht die Artikelbezeichung gelesen.Das Teil ist schon Riesig kannste den Fisch dannach dirket mit erschlagen :-)..Aber 30 lbs Schur werde ich da vergessen können.Ich denke den werde ich Testweise mit 50er min testen.Macht aber ein sehr guten Eindruck und muss sagen ist der erste Wobbler wo ich der Meinung bin weder die Sprengringe noch die Hooks tauschen zu müssen.Bei sonst fast allen immer so billig Hooks und Sprengringe dran,da habe ich vorher immer gewechselt.Bei dem wurde nicht gespart.Bestückt mit 2 Einzelhooks........

    Im März/April bin ich wieder für 10 tage unten wenn da was drauf geht gibts ein Foto mit Fang und Wobbler ....und mein Mate ab ins Wasser mit tiefenmesser mal sehen ob er das hält was der Hersteller verspricht....
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    Auch wenn ich es geil finde, dass du dein Mate immer ins Wasser scheuchst...aber kannste nicht kurz hinter dem Wobbler nen Tauchcomputer rantüddeln? Der misst doch die maximale Tiefe.
    Son kleiner Computer sollte die Tauchtiefe bei so einem großen Wobbler ja nicht so stark abfälschen, oder irre ich mich da?!
    Wäre auf jedenfall ne einfachere Methode ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BenjaminB.“ ()

    gerade mal bei google geschaut ...jetzt weiss ich as du meinst,so eine Uhr denke ich ... wir tauchen immer nur Apnoe fürs spearfishing deshalb nutzen wir sowas nicht..
    So wie ich das lese speichert der auch die maximale Tiefe wo er war oder ?
    Sprich einfach an den Wobbler dran und runter damit...Bin ich bisher noch nicht drauf gekommen 8| Wir haben nur son ganz einfachen Tiefen messer in Form einer Uhr,aber olles Dingen sprich da kann nur aktuell ablesen wenn man unten ist und er speichert nichts....
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    Apnoe ist natürlich ne Ecke geiler, aber da hab ich nicht die Puste für als Gelegenheitstäter. =O
    Ja so ein Tauchcomputer zeichnet den kompletten Tauchgang auf. Dauer, maximale Tiefe, durchschnittliche Tiefe, Temperaturen etc.
    Natürlich gibt es Unterschiede bei den Modellen, aber Tiefe ist eine Basisfunktion...
    Aber wenn du keinen hast, lohnt sich die Anschaffung extra dafür vielleicht nicht. Dachte vielleicht hast du einen, aber nur nicht an diesen Einsatzzweck gedacht ;)
    conc. Wire-Vorfach
    kein 1x7 oder 7 x 4 geflochtenes Material verwenden (wird von Haien , Wahoo u.ä.) "durchgekaut" sondern Piano-Wire (Malin, AFW, o.ä.)
    Wird mit dem Haywire Twist geriggt.
    (gibt's in allen Stärken auch bei Ollie (biggameshop) oder bei mir.
    TL
    Wolfgang
    Wolfgang Schmidt
    The-Tackle-Shop.com


    Entweder,Du weißt etwas, dann teile es mit,
    oder Du vertritts nur eine Meinung, dann halte den Mund.
    (Sokrates, griechischer Philosoph, 469 v. Chr.)


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    Fortuna schrieb:



    Im März/April bin ich wieder für 10 tage unten wenn da was drauf geht gibts ein Foto mit Fang und Wobbler ....und mein Mate ab ins Wasser mit tiefenmesser mal sehen ob er das hält was der Hersteller verspricht....


    Hallo Patrick,

    hattest du schon Gelegenheit zu schauen, ob der Lure hält was er verspricht?

    Tom
    Ja habe Ihn 1 Tag beim schleppen testen können.Ich habe ihn mit einer Mono Line 50lbs gezogen 80 meter hinter dem Boot abgelassen erreichte er eine maximale Wassertiefe von 13 Meter bei einer Schleppgeschindigkeit von 4.5 Knoten.Ich hatte noch einen Versuch bei 120 Meter abgelassener Schnur selbst da tat sich kaum noch was er ging laut Tiefenmesser auf 13.5 Meter.
    Also wie die 20 Meter zu stande kommen weiss ich nicht laut Angaben.Evtl bei 30 lbs Schnur aber die wäre meiner Meinung nach bei der Grösse des Köders zu klein.Auch kann man den Wobbler über 4.5 Knoten kaum noch ziehen.Ich musste schon bei 4.5 Knoten die Bremse ordentlich zustellen damit er nicht weiterhin Schnur abzieht.Ich denke im grossen und ganzen ein Guter Köder macht von der Verarbeitung ein guten Eindruck und Wobbler die auf 13-14 Meter gehen sind halt rar.Aber 20 Meter ist defentiv übertrieben.Gefangen habe ich überings nichts an dem Tag mit dem Köder :)
    Da gehe ich am Bodensee in "normales Angelgeschäft" und laufe völlig unerwartet an 2 interessante Tiefläufer für's Big-Gamen ran.
    Wie man auf den Bildern sehen kann, werden 3 davon keine Ladehüter werden. Die dürften auf den Malediven interessant werden, wenn wir nächste Woche jeweils schleppend die Riffe zum anschliessenden Casten anfahren. ;)

    Das Monster (Siehe Vergleichsbild) ist ein hier diskutierter Koolie Minnow 240mm 220g, der gerade mal schlanke 29 Euro gekostet hat.
    Wie man sieht, ist der bereits mit extrem robusten Singlehooks geriggt. Sprengringe vom Stabilsten was ich je gesehen habe.
    Innen mit voll durchgehendem Edelstahlprofil, nach dem Motto besser geht nicht. Das Ding ist rundum ein Panzer.

    Die beiden etwas kleineren Tiefläufer sind Soil Scraper von Sänger, 20cm 120g mit einer Lauftiefenangabe von 12m+. Preis 24 Euro/Stk.
    Eigentlich eher ein Grosshechtköder für Süsswasser, aber mit einem sehr robusten Edelstahldraht, der bis hinten durchgeht. Aber die Enden sind nur um die "Ecken geschlauft" eingegossen. Im Extremfall könnte das vielleicht mal knapp werden.
    Die Sprengringe sind 1A, die Haken recht robust aber nicht rostfrei - da kommen Owner ST66 ran. Der Körper ist sehr robust und aus einem Guss, für diesen Preis nicht schlecht.

    Ich werde sie alle mit meinen selbst gebauten Twisted-Strings riggen. Es handelt sich um rostfreie Stahlsaiten 0.45 (Legierung: NiRo 1.4310), welche ich im Instrumentenbau verwende. Dieser Draht ist von höchster Qualität, hat eine hohe Rückstellkraft und man braucht schon einen sehr guten Seitenschneider um ihn trennen zu können. Da beisst sich alles die Zähne aus, was schwimmen kann.

    Ich twiste sie zuerst 2, 3 oder 4 fach und binde dann eine Endschlaufe, so wie sie im Instrumentenbau zum Einhängen der Saiten verwendet wird. Es ist der gleiche Abschluss wie der Haywire Twist, nur das Verfahren ist leicht anders. Wenn der sauber gebunden wird, ist er absolut sicher und hat die optimale Tragkraft! Die vorstehenden Enden schleife ich einfach mit einer Bandmaschine ab, so brauche ich theoretisch nicht mal ein Schrumpschlauch drüber um sich vor möglichen Verletzungen zu schützen. Ich erhoffe mir durch die sehr dünnen Twisted-Strings eine optimierte Lauftiefe, dazu ist sie auch von einem Wahoo kaum durchzubeissen.
    Bilder
    • Koolie Minnow 240mm.jpg

      1,81 MB, 3.792×2.133, 147 mal angesehen
    • Sänger Soil Scraper 200mm.jpg

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    • Vergleichsansicht.jpg

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    • Twisted StringRig.jpg

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    habe mir letzthin den gleichen Sebile gekauft, jedoch noch nie getestet.
    Ich sehe es nicht richtig auf dem Foto und kenne deinen Draht auch nicht, aber ich würde die Schlaufe, wo der Wobbler dran hängt unbedingt mit einer Stahlspirale (oder wie man dem auch sagt) schützen. Ich hatte ein dickes Downriggerstahlseil als Vorfach und das scheuerte nach einem Tag schleppen durch und der Wobbler war weg. Mit diesen Spiralen passierte das nicht mehr.

    Lass es endlich 4. Oktober werden :D
    Gruss
    Jon
    Ich habe den Sebille in Red Head die Tiefenangaben passen nicht annähernd zu dem was Patrick Sebille da verspricht.Aber von der Verarbeitung ist er sein Geld wert.Aber über 4.5 Knoten kaum ne Chnace ich hatte Ihn auf einer 50er Tiagra mit 50 LBS Mono laufen.Ich wollte Ihn auf eine 30er mit 50 lbs das war bei dem Wasserwiederstand kaum möglich.Bei der 50er mit 80 lbs lief er bis 4.5 Knoten gut ab 5 ging nichts mehr... Tiefe bei 80 -120Meter hinterm Boot lag bei guten 12-13.5 Metern...Mittlerweile habe ich Ihn in kroatien verkauft und bleibe lieber beim Live Bait Hornhecht oder Calamar ist umsonst und fängt mehr :)
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    Hallo an alle,
    Ich hatte den Sebille Wobbler als Redhead vor 2 Jahren auch mit auf den Malediven.
    Ich hatte ihn seinerzeit mit einem knapp 100 lbs Pianowire geriggt, gefangen hat er Wahoo und Barakuda.
    Läuft hinter dem langsamen Dhoni echt gut, aber mindestens eine 50 lbs Combo sonst ist der wasserdruck zu groß.

    Gruß Sicki
    Big Game Fishing machte genauso süchtig wie Heroin,
    ist nur doppelt so teuer.

    Ok, dann passt der für die Überfahrten an die Riffe viellicht gar nicht so schlecht. Die dafür passende Jigging-Rute für solchen Missbrauch ist dabei. :rolleyes:

    @ Fortuna:
    Deine Einschätzung glaube ich dir auf's Wort.
    Auch dass ein Wobbler keinen guten NK ersetzen kann, dürfte fast überall ein ungeschriebenes Gesetz sein. Sehe das Teil vor allem als "schnell verfügbare Alternative" dazwischen. Sollte ich mal bei dir aufschlagen dürfen (dein Domizil ist von hier aus sehr gut erreichbar und deine feinen Berichte gehen nicht spurlos an mir vorbei) werde ich das Wobbler-Monster Zuhause lasssen.

    @ Jon:
    Wie recht du hast, es wird Zeit, es ist allerhöchste Zeit... ^^
    Werde noch schnell ein Bild machen wie "die Aufhängung" aus der Nähe ausschaut. Kann mir schwer vorstellen, dass sich der Twist aus 0.45er NiRo Saitendraht aufreiben kann, weil diese Legierung so brutal zäh ist.
    Der erste "triangelähnliche Solid-Ring" ist bereits am Seblile-Monster montiert und soll wohl genau diese Reibung etwas abfangen - obs gut genug wirkt, weiss ich auch noch nicht. Der zusätzlich eingeschlaufte Sprengring wird nochmals zusätzlichen Bewegungsspielraum ermöglichen, so dass nicht mehr viel am an der Drahtschlaufe reiben sollte. Werde dank deiner Anregung zu Sicherheit aber noch ein paar 3- und 4-adrige Twist's fertigen, kaum möglich dass sich dies (auch bei Langzeitverwendung) noch durchreiben kann.

    Grüss euch, Fredi

    Der 2er-Twist aus 0.45er Stahl-Saiten auf dem Bild ist exakt 0.90mm dick und müsste rein rechnerisch mindestens 70 Kg Tragkraft am Knoten haben.
    Bilder
    • DSC00648.jpg

      1,93 MB, 3.809×2.143, 90 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Bodenseefischer“ ()

    Hallo Fredi
    Seit vielen Jahren bin ich Fan von Pianowire beim Schleppen.Im Vergleich zu dem von Dir verwendeten Material ist der dezent,kaum reflektierend und braun (und billig).Als Monodraht verwendet hatte ich nie den Fall,daß irgendwas durchgescheuert wurde,auch nicht nach tagelanger Benutzung.Ich fürchte, bei Deinen Vorfächern ist die Scheuchwirkung größer als beim singlestrand Pianowire(meine Meinung).Davon abgesehen sind Deine Verbindungen perfekt gezwirbelt,außerdem beneide ich Dich darum,daß Du demnächst alles vor Ort testen kannst.Ich wünsche Dir einen geilen Angelurlaub
    Gruß Gerhard
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    Die Reflektionen könnten tatsächlich nicht so gut sein. Kann mir vorstellen, dass es zu einer Scheuchwirkung kommen kann. Aber auch das Gegenteil... dass die Fische in den reflektierenden Draht beissen, statt in den Köder.

    Für grosse Änderungen bleibt kaum mehr Zeit, überlege mir, ob ich meine Twist's mit mattschwarzer Metallfarbe aus der Sprühdose etwas tarnen kann. Wenn ich mit einem 800er Papier vorher kurz den Glanz raus nehme, hält die Farbe sogar ein bisschen. Wird schon klappen, alles ist mehr oder weniger so gut vorbereitet, wie es das erste Mal halt so geht.

    Danke euch allen für die immer wieder sehr wertvollen Tips. :)